Morgen ist Schluss mit fertig

Nachdem wir am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von über 30 Grad in Sydney angekommen sind, waren die letzen beiden Tage eine eher unwillkommene Abkühlung.
Da der Australia Day schon mit Regen begonnen hat, haben wir uns umentschieden und sind mit der Bahn nach Blacktown in den Featherdale Animal Park gefahren. Dieser Park hat fast alle australischen Tiere und ein paar kann man sogar füttern und streicheln.

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Zurück in Sydney hat es gegossen wie aus Kübeln und so haben wir uns entschlossen, unser Abendessen bei Guzman y Gommez einzunehmen (die Burrito Bowls da sind der Hammer).
Anschliessend haben wir im Hotel Cars geschaut und das wars leider mit dem Australia Day, vielleicht ein andermal…

Heute hat es dann wirklich ununterbrochen Geseicht. Es hat sogar so stark geseicht, dass es mir ausgehenkt hat und ich am letzten Tag noch einen Schirm gekauft habe um die zwei Blocks zum besten Mittagessen in unseren Ferien zu laufen. Carmel hat uns ins Shearton at the Park eingeladen, Yummi.
Btw: Der Schirm hat nur teilweise geholfen, auf den Rückweg hat es dann noch quer geseicht…

Nun sind die Koffer gepackt und wir freuen uns auf die Heimreise. Nach fast sieben Wochen freuen wir uns auf unser Zuhause.

Bis bald,
Pädi, Joli und Gian

NB: die haben hier unten länger mit dem entwickeln der Bilder. Wir werden die Bilder von Zuhause aus hochladen.

Fertig Whomi, Back to Sydney

Gestern hat uns fast der ganze Camping geholfen Gian zu suchen. Nach dem Abendessen war er mit Joli zusammen auf den grossen Spielplatz bem Bulli Beach Center (gut 500 m) vom Whomi entfernt, ausserhalb des Campings. Wieder zurück im Whomi hiess es Windeln wechseln, Pyjama an, Zähneputzen und dann ab in die Heija. Gian nutzte die Zeit zwischen Windeln wechseln und Pyjama für eine erfolgreiche Flucht. Wenn man dann so rufend und suchend durch den Camping rennt und immer verzweifelter aussieht spricht sich das schnell herum. Innert kürzester Zeit war jedes Kind und alle die selber Kinder haben auf der Suche nach dem blonden Jungen mit den orangen Elmo T-Shirt. Joli hat unseren kleinen Ausreisser dann spielend auf dem grossen Spielplatz gefunden. Normalerweise dauert eine Strecke von 500m etwa 30 Minuten und ist viel zu Anstrengend für Gian, gestern Abend hat er es in 2 Minuten geschafft.
Heute Morgen haben wir unsere sieben Sachen gepackt, das Whomi wieder in den Urzustand versetzt und uns von allen Nachbarn und Mitsuchern verabschiedet. Anschliessend haben wir das Whomi zurück gebracht und sind jetzt noch ein paar Tage in Sydney bevor wir wieder nach Hause kommen.

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Dieser Hammer Spielpatz hier ist am Darling Harbour in Sydney, ein wahres Kinderparadies. 2 Minuten nach dieser Aufnahme hat unser Kleiner nochmals die Flucht ergriffen. Er hat sich vom Wasserspielplatz via Sandkasten aus dem Staub gemacht und sich unauffällig unter die Kinder im Kletterbereich gemischt. Da er aber schon auf den Spielplatz war, haben wir ihn dieses mal schneller gefunden.

Morgen feiern die hier ihren Australia Day, mal schauen wie das hier so abgeht. Wir werden euch auf dem laufenden halten.

Bis bald,
Pädi, Joli und Gian

Der letzte Camping auf unserer Wohmi Reise

Heute sind wir vom Crookhaven Heads Tourist Park aufgebrochen um den letzten Camping unserer Reise anzufahren. Auf dem Weg Richtung Norden haben wir nach etwa einer Stunde in Kiama halt gemacht. Gemäss einiger Aussies soll es dort einen Leuchtturm und ein Blowhole geben. Und tatsächlich, es war ein Leuchtturm der den Namen auch verdiente.

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Das Blowhole konnte sich nicht in seiner vollen Pracht zeigen da die Flut noch auf sich warten lies. Aber der Stop hat sich gelohnt.
Auf dem neuen Camping angekommen haben wir uns nach einem kurzen Aufbau sofort an den Strand begeben. Super Sand, tolle Wellen und sogar die Quallen haben eine tolle Farbe. Mit dem schicken Blau und den zotteligen, bis zu 3m langen Armen versuchen sie über das fiese Brennen das sie verursachen hinwegzutäuschen.
Aber was solls, wir sind trotzdem go Wällegompe (Gian liebt das). Vermutlich fehlen uns hier am Morgen die Kookaburas, die weissen, grauen, und schwarzen Kakadus und all die anderen Vögel die uns bis jetzt geweckt haben aber wir lassen uns überraschen.

Bis bald,
Joli, Pädi und Gian

Und dieses mal mit einem richtigen Meer

Nachdem wir am 13. Batehaven verlassen haben, hat es uns wieder Richtung Norden gezogen. Wir sind nun an Culburra Beach, direkt unterhalb des Seven Mile Beach. Das hier ist keine Bay, das ist ein richtiger Beach mit richtig fetten Wellen. Hier zeigt der Pazifik so richtig was er kann und es ist fantastisch.
Das Meer, der Spielplatz und und das Jumping Pillow haben uns von Anfang an überzeugt, nachdem wir heute noch auf eine andere Site wechseln konnten, gefällt uns nun auch der Camping. Zuerst waren wir die einzigen Camper in einem Resident Bereich, weit und breit keine Kinder dafür Ruhe ohne Ende.
Heute konnten wir auf eine Site wechseln direkt bei Pool und Spielplatz und es hat überall Kinder. Wir sind dafür ständig auf der Suche nach Gian.
Gestern war DER TAG. Gian hat sich das erste mal seit wir in Australien sind zweimal (Morgen und Nachmittag) eincremen lassen ohne das der ganze Camping das Gefühl hatte bei uns im Wohmi würden Kinder verprügelt.
Nachdem wir an Morgen eine Tour zum Crookhaven Lighthouse gemacht haben (es war eine alte weisse Ruine die in etwa gleich viel von einen Leuchtturm hatte wie der Eiffelturm von einer Scheune), haben wir den Nachmittag mit Ganzkörper-Sändelen und Wellen-Gumpen am Beach verbracht. Es hat hier Sand und Wellen ohne Ende…

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Das hier sind die kleinen Wellen. Bei den grossen Wellen an Tag zuvor war ich fast froh, dass man hier keine Surfboards mieten kann.

Für heute machen wir Schluss. Es war ein toller Tag und es folgen noch ein paar.

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Bis bald,
Joli, Gian und Pädi

Camping mit Meeranschluss

Wir sind jetzt seit 2 Tagen auf dem Clyde View Caravan Park. Eine Reihe durch den Camping, einmal über die Düne und wir sind am Beach.
Salzwasser, Muscheln und Sand ohne Ende. Gian ist im Paradies, denn hier kann er Betonieren bis die Ohren gwagglen und dass macht er auch. Meistens sind jedoch die Lippen vorher blau!
Wir haben uns hier schnell eingelebt und Gian hat auch schnell Kinder gefunden. Charliy spricht Englisch, Gian Deutsch und sie verstehen beide kein Wort aber irgendwie klappt es doch. Er ist jedenfalls ständig auf der Leutsch.
Eigentlich ist er eher auf der Flucht vor Mami oder Papi, denn die wollen ständig Sonnencreme einreiben und Gian ist immer noch der Meinung, das Sonnencreme Schmerzen verursacht. Falls jemand eine Impfung mit SPF50 kennt, bitte melden.

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Bis Bald,
Joli, Gian und Pädi

Ruhe und Kakadu’s

Nach drei Nächten sind wir weitergezogen. Wir haben einen ruhigen, grosszügigen Camping an einer fast geschlossen Bucht gefunden.Hier waren es unzählige Kakadu’s welche die Bäume bevölkerten. Es ist wunderbar diese schönen Vögel in der freien Wildbahn zu sehen.
Hier hat jeder Camper/Resident noch mindestens ein Motorboot und eine grosse Anzahl Angelruten. Fish n’Chips sind daher hier doch relativ weit verbreitet. Beim Smalltalk mit den Fischern auf dem Pier bekommt man die besten Tipps.
Nachdem es die erste Nacht in Strömen geregnet hat (unser Wohmi ist dicht!) erwartete uns ein schöner, sonniger Tag auf dem lokalen Spielplatz und zum Essen gab es einen feinen Fisherman’s Basket für Joli (Gian und ich haben für Chips und Burger entschieden).
Das anschliessende Bad im Pool war eine wahre Freude und Gian konnte noch weiter an seinem Screwdriver üben. Inzwischen springt er ihn mit mindestens 20m Anlauf.
Morgen geht’s weiter nach Batemans Bay. Dort haben wir endlich einen Camping am Meer!
Bis Bald,
Joli, Gian und Pädi

Silvester und eine Reise mit 14 Camping Plätzen

Die ersten Tage im Wohmi haben wir in den Blue Mountains verbracht. Wir haben diesen Camping gewählt, weil es der einzige im Umkreis von 200 km um Sydney herum war der noch einen freien Platz hatte… Aber es war super.
Bei einem Ausflug nach Katoomba haben wir uns die drei Schwestern angeschaut und sind mit der steilsten Standseilbahn der Welt gefahren, 52 Grad!

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Nach einem gemütlichen Silvester in der Natur haben wir uns am 1. Januar 2015 aufgemacht, einen Camping am Meer zu finden. Nach 14. Versuchen innerhalb von 200 Km und kurz vor der Verzweiflung, haben wir einen Camping an einem Fluss gefunden, mit Pool und Spielplatz. Die Bäume waren voll mit Pracht-Rosellas und einigen anderen Papageien.
Es war so etwas von der Art Hill-Billy Camping. Es wurde überall geraucht (sogar beim morgentlichen Dump), die Residents reparierten ihre Bootsmotoren direkt auf dem Platz, die über 60 jährigen Männer hatten im durchschnitt noch 15 Zähne und mindestens 8 Tattoos und Verletzungen wurden mit Gaffa-Tape behandelt! Das Wasser im Pool war ein Mix aus Sonnencreme, Motorenöl und sonstigen Zutaten aber wir waren Happy. Gian entdeckte das Inegumpe und das Tauchen und er kam erst aus dem Wasser wenn die Lippen blau waren (bei 30 Grad Luft und 28 Grad Wasser dauert dass doch recht lange). Der Screwdriver ist sein Spezialsprung. Die Hinweise auf eine Tigersnake im Gebüsch und Bullsharks im Fluss haben wir cool entgegengenommen und uns nichts anmerken lassen (die Tiere merken nämlich wenn man Angst hat). Trotz allem war es aber ein netter, kleiner Camping und wir hatten gute Nachbarn.
Bis bald,
Joli, Gian und Pädi

Das Wohmi, ein seltsames Teil…

Gestern haben wir ausserhalb von Sydney unser Wohnmobil (nachfolgend Wohmi genannt) entgegengenommen. Das Ganze ging mehr oder weniger Ruckzuck, die Erklärungen waren dürftig (zum Glück sind die Handbücher irgendwo in einem Fach), das Gepäck an Board, das Navi programmiert, der Kindersitz montiert und alle angeschnallt. Also nichts wie weg in die Berge…
Das Teil ist RIESIG und ich sitze auf der falschen Seite! Nach und nach gewöhn ich mich an das Teil.
Nach dem wir die Stadt verlassen haben und uns auf der Autobahn Richtung Blue Mountains befinden, überholt uns ein freundlicher Australier auf der linken Seite und erklärt uns mit wildem aber sehr freundlichem Gestikulieren, dass wir vergessen haben unsere Treppe einzuklappen und diese immer noch weit in die Fahrbahn hinaus ragt…. Das könnte bei Fussgängern und Radfahrern für massive Überraschungen sorgen. Vor allem weil Letztere hier auf der Autobahn den Pannenstreifen benutzen dürfen!
In Blackheat angekommen haben wir uns daran gemacht, unser Gepäck zu Verstauen. Bei 2 1/2 Personen und einem 6er Wohmi sollte das kein Problem sein.

Wie macht ihr das, ihr Camper da draussen!

Egal, es ist drin. Wir haben sogar schon eingekauft, gekocht, abgewaschen, geschlafen, Wasser nachgefüllt und Abwasser abgelassen. Jetzt ist nur noch das mit dem Klo offen, aber das kriegen wir auch noch hin.

Bis bald,
Joli, Pädi und Gian

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Weihnachten am Strand

Wir haben heute mal was absolut neues probiert. Weihnachten bei 25 Grad am Manly Beach.
Klar ist es etwas ungewöhnlich wenn man den 24. Dezember mit Ganzkörper-Extrem-Sändele am Strand verbringt, zwischendurch eine Kuh mit Samichlaus Mütze den Kindern Merry-Christmas wünscht, die Weihnachtsbeleuchtung an Palmen hängt und jeder Weihnachtsbaum mehr Kugeln trägt als gewisse uns bekannte, in diesem Beitrag nicht genannte Personen im Schrank haben. Dafür passten die Heiligen drei Könige auf ihren Kamelen perfekt an die Strandpromenade. Zum Abschluss gab es was Feines zum z’Nacht bei Ivanhoe in Manly.
Wir wünschen euch alle frohe Festtage.
Joli, Gian und Pädi

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Eine lange Anreise für ein verlängertes Weekend…

Obwohl wir letzten Donnerstag ziemlich früh los sind, kamen doch erst am Sonntag morgen früh in Sydney an. Es ist nicht so das wir uns verfahren hätten, nein! Es liegt halt einfach nicht gerade um die Ecke.
Was sollen wir sagen, die Flüge waren super, auf den Stopover in Singapur würden wir bei einem anderen Mal verzichten und so ein Jetlag kann ganz schön fies sein.
Aber wir sind nun schon 2 Tage hier, es ist warm und es gefällt uns hier so richtig gut.
Die Bilder kommen später, sie sind noch nicht entwickelt.

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Bis bald,
Joli, Gian und Pädi